Das nächste Sommertheater ist angerichtet

Mitteilung Persönliche Stellungnahme von Adrian Fetscherin zum Nicht-Stellenantritt bei den Kloten Flyers

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Nachdem mir VR-Präsident Jürg Bircher den wahren Zustand der Kloten Flyers wohl ganz bewusst verschwiegen und wichtige Informationen vorenthalten hat, habe ich mich entschieden, den mit seiner Firma JUBE Holding AG ausgehandelten Vertrag vom 10. Februar 2012 per sofort zu kündigen. Der Vertrag sah vor, ab 1.Mai 2012 die Geschäftsführung und nach der Aktionärs-GV 2013 auch das Verwaltungsratspräsidium der EHC Kloten Sport AG zu übernehmen.

 

Die bewusste Irreführung durch Jürg Bircher mit Täuschungen, Lügen, Falsch- und Fehlinformationen kann ich nicht länger tolerieren. Sie sind auch keine Basis, um die Kloten Flyers nachhaltig sanieren und in der NLA-Spitzengruppe halten zu können. Mit der Kündigung des Vertrages und der Zusatzvereinbarung habe ich auch die komplette Rückzahlung für das bereits erworbene Aktienpaket bis Montag, 16. April 2012, 12 Uhr, gefordert. Diese Frist ist ungenutzt verstrichen.

 

Die JUBE Holding AG hält 63% der Aktien der EHC Kloten Sport AG. Die Anzeichen mehren sich, dass Birchers Firma in grossen, finanziellen Schwierigkeiten steckt und ihren Zahlungsverpflichtungen nur bedingt nachkommen kann. Aufgrund der Verflechtung und Abhängigkeit von der JUBE Holding AG ist deshalb auch die Existenz der Kloten Flyers nach meiner persönlichen Beurteilung in akuter Gefahr.

 

Ich und namhafte Geldgeber sind nach wie vor bereit, die Kloten Flyers im Falle eines Konkurses zu übernehmen und mit einer Politik der Vernunft, Demut, Bescheidenheit und der ehrlichen, transparenten Kommunikation wieder an sichere Ufer zu führen. Eine Rückkehr zu jenen Tugenden also, die diesen Klub in der ganzen Schweiz derart populär und sympathisch gemacht haben.

 

 

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung

 

 

 

Adrian Fetscherin

 

 

Anmerkung von FANTIGER: Es wird diesmal nicht im Emmental stattfinden. Aber eines ist wohl sicher: Dieses Sommertheater wird uns wohl ebenso gut unterhalten wie damals dasjenige rund um Hans Grunder und die Rettung der SCL Tigers. Ob wir es als Unbeteiligte deswegen mehr geniessen können, ist trotzdem fraglich. 

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