Die ultimative Saison-Prognose (erster Teil)

Hinten bleibt fast alles beim alten. Vorne ist vieles neu. In der letzten Saison tippten wir drei von vier Playouter auf den richtigen Rang. Lediglich bei den SCL Tigers irrten wir uns.

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Wie jedes Jahr wagen wir uns auch in diesem Herbst an eine Saison-Prognose. Diesmal nicht wie gewohnt in der FANTIGER-Printausgabe, sondern online. Das FANTIGER-Magazin erscheint für einmal nicht vor der Saison, sondern unmittelbar vor dem ersten Heimspiel der SCL Tigers. Prognosen sind da, um widerlegt zu werden. Denn sonst hätten wir nie und nimmer den SCB auf den ersten Rang gesetzt. Ganz unbegründet sind unsere Prognosen jedoch nicht (siehe weiter unten)

 

 

  1. SC Bern

  2.  

  3. ZSC Lions

  4.  

  5.  

  6. Fribourg-Gottéron

  7. Kloten Flyers

  8.  

  9. Genf-Servette

  10. EHC Biel

  11.  

  12.  

 

 

1.) SC Bern

 

(VJ: 5. / 81 P. / Niederlage im P-off – Final gegen ZSC Lions, 3:4 Siege)

 

Dass einer wie Etienne Froidevaux kaum Aussichten auf regelmässige Einsätze in den ersten drei Linien hatte, und deshalb zu den SCL Tigers wechselte, zeigt die Qualität des Kaders der Berner. Der SCB hat sich zudem recht geschickt verstärkt. Trotzdem stellt sich die Frage: Sind die Berner nun stärker oder schwächer als letzte Saison einzustufen? Die Teamleader Ivo Rüthemann (35), Martin Plüss (35) und Ryan Gardner (34) sind in einem Alter, in dem sie nicht mehr besser werden. Aber der SCB hat eine gute Alterstruktur und somit junge Spieler, welche von Jahr zu Jahr besser werden und ihr Team stärker machen. Der Finne Antti Törmänen ersetzte im Dezember vergangenen Jahres den völlig überraschend entlassenen Larry Hurras, und führte sein Team danach in den Playoff-Final. Dort zeigte sich jedoch nach einer 3:1 Führung in der Serie, dass Törmänen noch kein ganz grosser Coach ist, denn die Berner verloren die Serie noch mit 3:4 und verpassten so ihren insgesamt 13. Meistertitel. Die Mutzen sind ohne weiteres fähig, den letztjährigen Coup der Final-Qualifikation zu wiederholen. Aus sportlicher Sicht ist es deshalb unerheblich, auf welchem Rang die Berner die Playoffs erreichen. Aber das Publikum in der Postfinance Arena ist verwöhnt und will viele Siege und viel Spektakel sehen. Dass letzteres fehlte, kostete Hurras schliesslich den Job und hiefte Törmänen ins Amt. Das Verpassen der Meisterschaft zwei Sekunden vor Ende des entscheidenden siebten Spiels kostete Törmänen den Meisterbonus, der ihm den Verbleib im Amt bis Ende Saison 2012/13 weitgehend gesichert hätte. Es sind diese zwei Sekunden, welche Törmänens Leben komplizierter machen könnten. Ist die Anzahl der Siege ungenügend, und fehlt zudem das Spektakel, wird auch Törmänen in Bern zum Thema.

 

Coach: Antti Törmänen (Head, FIN, 42, bisher), Lars Leuenberger (Ass, CH, 37, bisher)

Ausländer: Geoff Kinrade (V, CAN, 27), Travis Roche (V, CAN, 34), Byron Ritchie (S, CAN, 35), Nicklas Danielsson (S, SWE, 27).

Zuzüge: Niklas Danielsson (S, SWE, 27, Modo), Flurin Randegger (S, 24, Genf), Daniel Rubin (S, 27, Genf), Franco Collenberg (V, 27, Fribourg)

Abgänge: Jean-Pierre Vigier (?), Jean-Pierre Dumont (?), Joel Kwiatkowski (Fribourg), Etienne Froidevaux, Adrian Brunner (SCL Tigers), Dominic Meier (Biel), Johann Morant (Lugano), Marc Reichert (Ambri).

 

3.) ZSC Lions

(VJ 7. / 77 P / Schweizer-Meister / 4:3 Finalsiege gegen SCB)

 

Kein anderes Team hat seine Fans so sehr überrascht und erfreut wie die ZSC Lions. Kein anderes Team hat seine Fans so sehr verärgert wie die ZSC Lions. Unter dem Strich müsste die Verärgerung ungleich viel grösser gewesen sein als die Freude. Aber wer die Meisterschaft gewinnt, dem genügt die kurze Phase während der Playoffs, damit sein Publikum all die zuvor erlebten Frustrationen einer Saison vergisst. Die Löwen absolvierten für ihre Verhältnisse eine miserable Qualifikation, und mehrmals geriet der Gang in die Kabine nach einem peinlich verlorenen Spiel unter den erbosten Fans hindurch zum Spiessrutenlauf. Wie sehr daran der Gewöhnungsprozess an die neue Führungskultur von Bob Hartley, des Bandengenerals aus der NHL mit Stanley Cup – Würden war, können wir nicht genau eruieren. Tatsache ist jedoch, dass Hartley die Gepflogenheiten der zuvor verwöhnten Lions-Stars gehörig durcheinander wirbelte. Aber wie es sich für einen Coach seines Formates gebührte, hatte er sein Team rechtzeitig auf die wichtigste Saison-Phase bereit. Und wie! Co-Leader Davos wurde im Viertelfinal ebenso aus den Playoffs gefegt wie danach im Halbfinal der Qualisieger EV Zug. Sowohl der HCD wie auch die Zuger schafften es nicht, auch nur einen einzigen Sieg in den Playoffs gegen die Zürcher zu realisieren. Erst der SCB vermochte den Meister-Express zu bremsen, jedoch nicht zu stoppen. Wir vermuten, dass die Löwen unter dem neuen Coach Mark Crawford eine bessere Quali abliefern werden, bezweifeln jedoch, dass Crawford Hartleys Geniestreich in den Playoffs wiederholen kann. Dies ist auch besser so. Denn andernfalls ist es dem verwöhnten Zürcher Publikum zuzutrauen, dass es sich während der Qualifikation nicht mehr im Hallenstadion blicken lässt, und sich danach für die Playoff-Tickets Strassenschlachten liefert.

 

Coach: Mark Crawford (Head, CAN, 51, neu), Rob Cookson ( Assistent, CAN, neu)

Ausländer: Matt Lashoff (V, USA, 26), Ryan Shannon (S, USA, 29), Gilbert Brulé (S, CAN, 25), Jeff Tambellini (S, CAN, 28)

Zuzüge: Gilbert Brulé (S, CAN, 25, Phoenix Coyotes / NHL), Ryan Shannon (S, USA, 29, Tampa Bay Lightning / NHL), Matt Lashoff (V, USA, 25, Toronto Marlies / AHL), Roman Wick (S, 26, Kloten), Morris Trachlser (S, 28, Genf), Marco Maurer (V, 24, Rapperswil), Cédrc Hächler (V, 19, Malmö Redhawks)

Abgänge: Bob Hartley, Jacquel Clouthier (Calgary), Ari Sulander (Rücktritt), Domenico Pittis (?), Steve McCarthy (?), Cory Murphy (Minsk), Blaine Down (Straubing), Juraj Kolnik (Rapperswil), Thomas Ziegler (Rücktritt), Patrick Schommer, Sven Ryser (Davos)

 

6. Fribourg-Gottéron

(VJ: 3. / 94 P / Out mit 1:4 Siegen im Halbfinal gegen SCB)

 

Kein Zweifel, Gottéron ist in der letzten Saison in der Spitzengruppe der NLA angekommen, und Hans Kossmann hat seine Feuertaufe als Headcoach erfolgreich hinter sich gebracht. Die getätigten Transfers deuten darauf hin, dass die Saanestädter ungefähr die gleiche Stärke behalten haben. Mit einem Fragezeichen. Torhüter Cristobal Huet, von den Chicago Blackhawks ausgeliehener Franzose mit Schweizer Pass, war in der vergangenen Saison nicht ganz der erwartete Rückhalt, und fand im HC Lausanne einen neuen Arbeitgeber. Ersetzt wird er durch Bejamin Conz, der in der Saison 2010/11 als erst 19-Jähriger die SCL Tigers zur erstmaligen Qualifikation für die Playoffs hexte. Nach seinem Zwangstransfer zum HC Lugano schien Conz im Tessin nie richtig glücklich zu sein, und erreichte bei den Luganesi nicht die Konstanz wie im Jahr zuvor im Emmental. In den letztjährigen Playoffs traf Gotteron mit Huet im Tor auf den HC Lugano, bei welchen Conz den Kasten hütete. Die Fribourger setzten sich nicht zuletzt wegen des etwas besseren zweier höchst durchschnittlicher Goalies mit 4:2 Siegen durch. Entscheidend für weitere Schritte vorwärts wird deshalb sein, wie glücklich sich Benjamin Conz bei Fribourg fühlt. Spielt der Jurassier eine Saison wie bei den SCL Tigers, ist Gottéron ganz vorne mit dabei. Spielt Conz wie in Lugano, stagnieren die Fribourger auf gutem Niveau.

 

Coach: Hans Kossmann (Head, CH/CAN, 50, neu), René Matte (Ass, CAN, 40)

Ausländer: Joel Kwiatowski (V, CAN, 35), Shawn Heins (V, CAN, 38), Simon Gamache (S, CAN, 31), Pavel Rosa (S, SZE, 35), Gregory Mauldin (S, USA, 30),

Zuzüge: Benjamin Conz (T, 21, Lugano), Joel Kwiatkowski (V, CAN, 35, Bern), Greg Mauldin (S, 30, USA, Lake Erie Monsters / AHL) Sebastian Schilt (V, 25, SCL Tigers), Sebastian Sutter (S, 21, Kloten), Sandro Wiedmer (V, 24, Visp)

Abgänge: Cristobal Huet (Lausanne), Michal Barinka (?), Franco Collenberg (Bern), Silvan Lussy (Langenthal).

 

7.) Kloten Flyers

(VJ: 4. / 91 P, Out im Viertelfinal gegen SCB / 1:4 Siege)

 

Die Flieger haben uns in den letzten Monaten mit einem Sommertheater erster Güte unterhalten, und wurden vom Verbandspräsidenten und Milliardär Philippe Gaydoul höchstpersönlich gerettet. Schade müssen sich die Verbandsgeneräle nicht nachträglich für den verweigerten Aufstieg der Huttwil Falcons rechtfertigen. Denn dass die Kloten Flyers für ebenfalls verspätet eingereichte und erst noch wissentlich falsche Unterlagen nicht einmal gebüsst wurden, lässt uns vermuten, dass die Liga und der Verband nicht immer mit gleichen Ellen messen. Die Klotener sind indes in der neuen Meisterschaft nicht zu unterschätzen. Sie hatten zwar diverse Abgänge zu verkraften, darunter auch wirklich namhafte. Entscheidend ist jedoch nicht so sehr, wer gegangen, sondern wer geblieben ist. Bleibt der in die Jahre kommende Ronnie Rüeger im Tor ein sicherer Wert, so bleibt das Team des von den Elite-Junioren kommenden neuen Coachs Tomas Tamfal defensiv absolut playoff-würdig. Wie viel von der offensiven Feuerkraft eingebüsst wurde, wird sich weisen. Doch die nachrückenden jungen Flieger sind erstklassig ausgebildet und ausgezeichnete Schlittschuhläufer. Kloten kann die Playoffs auch mit nur zwei Ausländern schaffen.

 

Coach: Tomas Tamfal (Head, 45, neu), Frédéric Rothen (Ass, CH, 36, neu)

Ausländer: Micki Dupont (V, CAN, 32), Tommi Santala (S, FIN, 33), Emil Lundberg (S, SWE, 30)

Zuzüge: Emil Lundberg (S, SWE, 30, Poprad KHL), Christopher Bagnoud (V, 21, Sierre),

Abgänge: Arnaud Jacquemet (SCL Tigers), Steve Kellenberger (Biel), Sven Berger, Benjamin Winkler (Rapperswil), Michael Flückiger (Lugano), Sebastian Sutter (Fribourg), Samuel Keller (Visp).

 

9.) Genf-Servette

(VJ: 9. / 67 P / Ligaerhalt mit 4:0 Siege im Playout-Final gegen Ambri

 

Kein anderes Team der NLA löst beim Schreibenden derart viele Fragezeichen aus wie der HC Genf-Servette. Der zweimalige Playoff-Finalist (2007/08 gegen die ZSC Lions, und 2009/10 gegen den SCB) war in der vergangenen Saison nur ein Schatten seiner selbst und tauchte wie bereits in der Saison 2005/06 in die Playouts ab. Dabei sind die Genfer mit Tobias Stephan im Tor top besetzt und verfügen in Goran Bezina einen Verteidiger der nationalen Extraklasse. Wir stellen uns jedoch bezüglich Chris McSorley, seines Zeichens Coach, Sportchef und Mitbesitzer des Genève-Servette HC zwei wichtige Fragen. 1.) Hat sich der Kanadier in Genf als Coach abgenutzt. Wie anders erklärt sich das an Dummheit grenzende Scheitern der Genfer in der letzten Saison an der Playoff-Quali? 2.) Oder ist McSorley am Ende unter dem Strich mehr Businessman als Eishockey-Coach. Kein Zweifel: McSorley verkörpert und lebt Eishockey. Aber dort, wo er her kommt, ist Eishockey mehr als anderswo nicht nur Sport, sondern auch Geschäft. Die Gerüchte um die finanzielle Situation der Genfer wollten in der Vergangenheit lange nicht abreissen, und sie wurden genährt durch die Schilderung der ungenügenden Vermarktungsmöglichkeiten der Les Vernets – Eishalle, sowie durch die Transfers von namhaften Spielern während der Saison ohne jegliche Kompensation. McSorleys ausgezeichnete Verbindungen zum kanadischen und amerikanischen Eishockey beschränken sich längst nicht nur auf die NHL. Deshalb gelang es ihm auch in diesem Sommer wieder, nordamerikanische Spieler mit Schweizer Wurzeln (Dave Sutter, Cody Almond) «auszugraben», und in sein Team einzubauen. Ebenfalls im Team sind sechs Ausländer. Aber ob dies für eine Verbesserung reicht?

 

Coach: Chris McSorley (Head, CAN, 50, bisher), Louis Matte (Ass, CH, 40, bisher)

Ausländer: Kevin Hecquefeuille (V, FRA, 27), Brian Pothier (V, USA, 25), Radek Duda (S, SZE, 33), Ryan Keller (S, CAN, 28), Tony Salmelainen (S, FIN, 31), Rico Fata (S, ITA/CAN, 32).

Zuzüge: Radek Duda (S, SZE, 33, Plzen), Ryan Keller (S, CAN, 28, Oklahoma City Barons), Kevin Romy (S, 27, Lugano), Dave Sutter (V, 20, Seattle Thunderbirds), Cody Almond (S, SUI/CAN, 23, Minnesota), Alexandre Piccard (S, CAN, 26, Norfolk Admirals), Julian Walker (S, 26, Ambri)

Abgänge: Petr Vampola (?), Adrian Brunner (SCL Tigers), Flurin Randegger, Daniel Rubin (Bern), Morris Trachsler (ZSC Lions), Noah Schneeberger (Davos).

 

10.) EHC Biel

(VJ: 8. / 68 P, Out im Viertelfinal gegen EVZ, 1:4 Siege)

 

Der EHC Biel ist einer jener Gegner, welchen die Tiger hinter sich lassen sollten, wenn sie in die Playoffs wollen. Die Hockey-Schweiz neigt dazu, die Seeländer immer wieder zu unterschätzen. Das gilt auch für ihren Coach Kevin Schläpfer. 2009 und 2010 zwei Mal als Nothelfer in Extremis im Auf-/Abstiegskampf gegen den HC Lausanne erfolgreich, dichtete man Schläpfer Woodoo-Methoden an, welche sich schnell abnützen würden, sollte sich dieser erfrechen, Headcoach werden zu wollen. Schläpfer erfrechte sich, und schnitt bereits das zweite Mal in Folge viel erfolgreicher ab als erwartet. Mittlerweile ist es wohl nicht falsch zu sagen, dass Schläpfer einer jener Coachs ist, die vergleichsweise fest im Sattel sitzen. Und dies völlig zu recht. Von aussen betrachtet ist Schläpfer ein Trainer, wie man ihn wohl in keinem Lehrbuch findet. Wo Schläpfer ist, sind die Augen auf ihn gerichtet. Er füllt jeden Raum durch seine Anwesenheit. Er ist aufgeräumt, witzig und laut. Er strahlt echte, lausbubenhafte Fröhlichkeit aus, und keiner kommt auf die Idee, dass dieser Mann auch ernst sein kann. Er kann es! Und wie! Und er ist einer, der gibt und nimmt, und der seine Versprechen einlöst. Aber wehe, wenn er nicht bekommt, was man ihm versprach. Er fordert von seinen Spielern immer wieder alles ein. Mit alles ist gemeint: 100 Prozent und noch einen Posten extra. Dies ist auch nötig. Denn in der letzten Saison hatten die Bieler nicht das Potential für die Playoffs. Dies hat sich auf diese Saison hin nicht geändert, zumal der EHCB seinen Topscorer Alain Miéville an den Ligakonkurrenten Ambri verliert, und wir prognostizieren erneut die Playouts. Aber wie in der letzten Saison braucht dies Schläpfer & Co. nicht zu kümmern.

 

Coach: Kevin Schläpfer (Head, CH, 42, bisher), Dino Stecher (Ass, CH, 48, bisher)

Ausländer: Eric Beaudoin (S, CAN, 32), Ahren Spylo (S, CAN, 28), Jacob Miflikier (S, CAN, 28), Marc-Antoine Pouliot (S, CAN, 27),

Zuzüge: Jacob Miflikier (S, CAN, 28, Hershey Bears / AHL), Marc-Antoine Pouliot (S, CAN, 27, Phoenix Coyotes / NHL), Dominic Meier (V, 35, Bern), Ramon Untersander (V, 21, Davos), Dario Trutmann (V, 20, Plymouth Walers / OHL), Jeffrey Füglister (S, 22, Visp), Steve Kellenberger (S, 25, Kloten)

Abgänge: Alain Miéville (Ambri), Joel Fröhlicher, Philippe Seydoux (Lausanne),
Sebastien Bordeleau (Rücktritt), Martin Steinegger (Rücktritt), Marco Truttmann (Olten), Manuel Zigerli (Chaux-de Fonds),

 

Morgen Dienstag folgt der zweite Teil