Die ultimative Saison-Prognose (zweiter Teil)

Lugano und Langnau im Vorwärtsgang, Ambri und Lakers bleiben, wo sie sind. Entgegen der meisten Prognostiker sehen wir wiederum den HC Ambri-Piotta und die Rapperswil-Jona Lakers auf den letzten Plätzen.

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Hier nun also der zweite Teil der grossen FANTIGER-Saisonprognose. Wir sehen den HC Davos weiterhin als Spitzenteam, den EV Zug und das vorwärts strebende Lugano nicht weit von der Spitze entfernt. Wir vermuten, dass auch die SCL Tigers einen Schritt nach vorne machen werden, und sind uns diesbezüglich bei Ambri nicht sicher. Umso sicherer sind wir uns bei den Lakers.

 

Zum Einstieg unsere vollständige Tabelle. Fett eingefärbt sind die Teams, welche wir in diesem zweiten Teil behandeln. Alle andern waren im 1. Teil vertreten.

 

  1. SC Bern

  2. HC Davos

  3. ZSC Lions

  4. HC Lugano

  5. EV Zug

  6. Fribourg-Gottéron

  7. Kloten Flyers

  8. SCL Tigers

  9. Genf-Servette

  10. EHC Biel

  11. HC Ambri-Piotta

  12. Rapperswil-Jona Lakers

 

 

2. HC Davos

(VJ: 2. / 98 P / scheitert bereits im Viertelfinal gegen ZSC / 0:4 Siege

 

Man kann über den HC Davos sagen und schreiben was man will, man kann über die besondere Stellung dank des Spengler Cups oder über die bevorzugte Behandlung durch das staatliche Fernsehen futtern, eines muss man jedoch immer anerkennen: In Davos wird (nicht nur) im sportlichen Bereich seit Jahren erfolgreich gearbeitet. Daran ändert sich auch das letztjährige Ausscheiden in lediglich vier Spielen im Playoff-Viertelfinal nichts, denn in der Qualifikation belegten die Bündner punktgleich mit dem Sieger den 2. Rang, und sie scheiterten, wie übrigens auch der Qualisieger, am späteren Meister ZSC Lions. Wie jedes Jahr holt Arno Del Curto einige hoffnungsvolle junge Spieler nach Davos. Bewähren sie sich, so wird man sie auch Jahre später immer noch beim HCD antreffen. Andernfalls werden sie abgeschoben. Dabei spielt nicht nur das spielerische Talent eine Rolle. Mehr als andernorts muss ein Spieler charakterlich in die Mannschaft passen, sonst ist er in Davos an der falschen Adresse. Del Curto beginnt die Meisterschaft mit nur drei Ausländern. Bei so viel Talent im Team braucht er zumindest vorerst keinen vierten. Denn seine Jungen sind ein Jahr älter geworden, der Stamm um die Gebrüder von Arx wird zwar älter und wohl nicht mehr besser, gehört aber weiterhin mit vollem Recht zur Hockey-Elite des Landes. Und der HCD kann jederzeit personell nachlegen, wenn dies nötig sein sollte.

 

Coach: Arno Del Curto (Head, CH, 56, bisher), Remo Gross (Ass, CH, 52, bisher)

Ausländer: Josef Marha (S, SZE, 36), Petr Sykora (S, SZE, 33), Petr Taticek (S, SZE, 29)

Zuzüge: Grégory Hofmann (S, 19, Ambri), Noah Schneeberger (V, 24, Genf), Patrick Schommer (S, 23, ZSC Lions), Sven Ryser (S, 22, ZSC Lions),

Abgänge: Peter Sejna (Rapperswil), Ramon Untersander (Biel), Raphael Kuonen (Visp).

 

4. HC Lugano

(VJ: 6. / 79 P / Out im Viertelfinal gegen Gottéron / 2:4 Siege)

 

Kein Zweifel, der HC Lugano tätigte namhafte Transfers, und stellt wie jedes Jahr eines der talentiertesten Teams der Liga. Dabei stellt ein Transfer bei genauerem Hinsehen alles in den Schatten und könnte dafür sorgen, dass die Tessiner endlich wieder die Rolle in der Liga spielen können, die sie eigentlich spielen sollten. Nach «Zappelphilipp» David Aebischer, und dem gegen seinen Willen ins Tessin transferierten Benjamin Conz, verpflichtete Sportchef Roland Habisreutiginger mit Daniel Manzato endlich einen Torhüter von Format, der a) im Tessin spielen will, und der b) hinter den Stars von Lugano bestehen kann. Mehr noch: Manzato kann gemeinsam mit seinem Coach Larry Hurras dafür sorgen, dass der HC Lugano trotz seiner vielen offensiven Spektakelmacher eine defensive Stabilität erreicht, welche es braucht, um ein Titelanwärter zu sein. Lugano wird zudem böser werden, denn mit Provokateur Thomas Rüfenacht (von Zug) und dem Kickboxer Johann Morant (vom SCB) wechselten zwei der Bösesten der Liga in die Resega. Unter Präsidentin Vicky Mantegazza scheint der HC Lugano wieder zu einer Sport-Organisation zu gedeihen, welche zwar immer noch jeden Fehlentscheid mit viel Geld zudecken kann, bei welcher dies jedoch dank nun seriöserer Arbeit zunehmend weniger nötig sein wird. Aber die Tochter des legendären Mäzen und Ex-Präsidenten Geo Mantegazza hat noch einen langen Weg vor sich. Es ist schön, komfortabel und gut bezahlt, beim HC Lugano Eishockey spielen zu dürfen. Gelingt es, zusätzlich etwas ähnliches wie eine Leistungskultur zu installieren, wird der HCL dereinst wieder zum «Grande Lugano» und zu einem der «grossen Vier» der Liga gedeihen.

 

Coach: Larry Hurras (Head, CAN, 57, bisher), Patrick Fischer (Ass, CH, 37, bisher)

Zuzüge: Daniel Manzato (T, 28, Rapperswil), Michael Flückiger (T, 28, Kloten), Glen Metropolit (S, CAN, 38, Zug), Ilkka Heikkinen (V, FIN, 27, Vaxjo), Jordy Murray (S, CAN/SUI, 22, Rapperswil), Johann Morant (V, 26, Bern), Thomas Rüfenacht (S, 27, Zug)

Abgänge: Benjamin Conz (Fribourg), Kimmo Rintanen (?), Jordan Hendry (?), Kevin Romy (Servette), Mauro Jörg (Rapperswil), Codey Burki (Lausanne), Andrea Grassi (Olten).

 

5.) EV Zug

(VJ: 1. / 98 P / Out im Halbfinal gegen ZSC Lions / 0:4 Siege

 

Der Qualisieger der letzten Saison verlor mit Damian Brunner den Liga TopScorer an die NHL und mit Glen Metropolit einen Spektakelstürmer an die Konkurrenz (Lugano). Coach Doug Shedden forderte deshalb einen Scorer zur Kompensation und erhielt diesen in der Person des 25-jährigen Schweden Linus Omark. Dieser wurde von der einheimischen Presse bereits nach seinem ersten Einsatz im Testspiel gegen die ZSC Lions (1 Assist) in den höchsten Tönen besungen, und ihm werden bis zu 70 Scorerpunkte zugetraut. Dies ist ein extrem hoher Wert, aber bei weitem nicht unmöglich. Auch Damian Brunner kam, rechnet man die Playoffs hinzu, in der letzten Saison auf 74 Punkte. Schlägt Omark ein, ist Brunner ersetzt. Aber da war doch noch Glen Metropolit. Reto Suri buchte in seiner ersten Saison (10/11) in Rapperswil gleich 30 Punkte. Dass seine Produktion in der letzten Saison leicht rückläufig war, hatte möglicherweise mehr mit seinen Mitspielern, als mit ihm selbst zu tun. Trotzdem: Es muss vieles stimmen, damit der EVZ seine Abgänge aus der letzten Saison vollwertig kompensieren kann. Wir trauen der Sache noch nicht so recht und prognostizieren einen Rang im vorderen Mittelfeld. Dies genügt vollkommen, denn wenn Zug in den Playoffs mal sein volles Potential ausschöpfen kann, ist dies mehr wert als ein Sieg in der Qualifikation.

 

Coach: Douglas Shedden (Head, CAN, 51, bisher), Waltteri Immonen (Ass, FIN, 45, bisher), Leo Schumacher (Ass, CH, 59, bisher)

Ausländer: Jussi Markanen (T, FIN, 37), Andy Wozniewski (V, USA, 32), Josh Holden (S, CAN, 34), Linus Omark (S, SWE, 25).

Zuzüge: Linus Omark S, SWE, 25, Oklahoma City Barons / AHL), Lino Martschini (S, 19, Peterborough Petes / OHL), Reto Suri (S, 23, Rapperswil),

Abgänge: Damian Brunner (Detroit Red Wings / NHL), Duri Camichel (Rapperswil), Corsin Camichel (Davos), Glen Metropolit (Lugano), Esa Pirnes (AIK Stockholm), Patrick Oppliger (Rücktritt), Thomas Rüfenacht (Lugano).

 

8.) SCL Tigers

(VJ: 11. / 52 P / Ligererhalt durch 4:0 Siege im P-out Halbfinal gegen Ambri)

 

Obwohl die Emmentaler offiziell auf den vierten Ausländer verzichten, werden sie trotzdem mit vier Ausländern in die Saison steigen. Denn weil sich Torhüter Thomas Bäumle verletzte, wurde temporär der Tscheche Jaroslav Hübl verpflichtet. Sobald Bäumle wieder spielen kann, und dies wird wohl bald der Fall sein, werden die Langnauer wie angekündigt mit drei Ausländern spielen. Trotzdem sind sie klar stärker einzustufen als in der vergangenen Saison. Der neue Torhüter Thomas Bäumle (er ersetzt den im Herbst 2011 ungenügenden Amerikaner Robert Esche) und der diesmal von Beginn weg mitwirkende Mark Popovic werden in der Defensive gleich von Anfang an für mehr Stabilität sorgen und somit verhindern, dass die Tiger wie im letzten Jahr bereits zur Weihnachtszeit weit weg von der Playoff-Qualifikation sind. Kehrt zudem der neue Kapitän Simon Moser nach seiner schweren Knieverletzung rechtzeitig und in alter Stärke aufs Eis zurück, ist die Wirkung mit dem Zuzug eines starken Ausländers vergleichbar. Es gilt festzuhalten, dass die Performance der Tiger nach Weihnachten, mit dem aktuellen Ausländer-Trio auf dem Feld und einem stärkeren Robert Esche im Tor auf die ganze Saison hochgerechnet locker für die Playoffs gereicht hätte. In der Offensive haben sich die Langnauer zudem gut verstärkt. Etienne Froidevaux war im Frühling während der ganzen Playoffs der beste Stürmer mit Schweizer Pass des SCB, und Arnaud Jacquemet ist einer aus der Klotener Schule. Talentiert, bestens ausgebildet und hungrig. Findet zudem Adrian Brunner zurück zur Stärke, welche ihn zu seiner Zeit in Ambri auszeichnete, kann der Bruder vom letztjährigen Liga TopScorer Damian, eine klare Verstärkung sein. Insgesamt ist das junge Team von John Fust ein Jahr älter, reifer und abgeklärter geworden. Obwohl in der letzten Saison ziemlich viel zur Qualifikation für die Playoffs fehlte, könnte es diesmal wieder klappen. Der Euphorie im sanierten Ilfisstadion sei Dank.

 

Coach: John Fust (Head, CAN, 40, bisher), Alex Reinhard (Ass, CH, 38, bisher)

Ausländer: Marc Popovic (V, CAN, 29), Pascal Pelletier (S, CAN, 29), Kurtis McLean (S, CAN, 31)

Zuzüge: Thomas Bäumle (T, 27, Ambri), Etienne Froidevaux (S, 23, Bern), Arnaud Jacquemet (S, 24, Kloten) Adrian Brunner (S, 24, Genf/Bern)

Abgänge: Robert Esche (Rücktritt), Urban Leimbacher (Basel), Sebastian Schilt (Fribourg), Stefan Mäder (Ajoie).

 

11. HC Ambri-Piotta

(VJ: 11. / 49 P / Ligaerhalt mit 4:1 Ligaquali-Siegen gegen Langenthal

 

Drei von vier Playout-Teilnehmern tippten wir vor Beginn der letzten Saison auf den richtigen Rang. Darunter Ambri, das von vielen stärker eingestuft wurde. Torhüter Nolan Schaefer wird Schweizer. Dies ist aus unserer Sicht die Top-Nachricht aus Ambri über diesen Sommer. Und es ist nicht die einzige Good-News aus der Leventina, denn die Nordtessiner holten vom EHC Biel dessen Topscorer Alain Miéville, und haben zudem zwei gute neue Ausländer verpflichtet. Reicht dies, um die Playoffs zu erreichen? Vieles hängt vom Torhüter ab, wie die völlig überraschende erste Playoff-Qualifikation der SCL Tigers in der Saison 2010/11, oder der fast ebenso überraschende 8. Rang des EHC Biel in der letzten Saison beweisen. Nolan Schäfer gelang im letzten Herbst bei seinem Debut auswärts in Zürich gleich ein Shootout, und mit weiteren starken Leistungen verdrängte mit Thomas Bäumle die langjährige Nr. 1 im Tor. Seine Konstanz und seinen hohen Level vermochte er jedoch danach bis zum Ende der Saison nicht ganz zu halten, und weil er zudem eine Ausländerlizenz beanspruchte, musste er in der entscheidenden Phase wieder Thomas Bäumle Platz machen. Trotzdem: Ambri verfügt über einen starken Hüter, und kann mit ihm die Playoffs durchaus erreichen. Dafür müsser jedoch auch die Teamstützen weitgehend verletzungsfrei bleiben. Aber genau hier liegt die Gefahr. Coach Kevin Constantine stehen zu wenig Spieler zur Verfügung, um drei ausgeglichene Blocks laufen zu lassen, und somit muss er seine besten Spieler stark forcieren. In der Vergangenheit blieb dies nicht ohne Folgen, denn Ambri hätte bereits in der letzten Saison Ausländer gehabt, welche bei voller Gesundheit deutlich mehr Tore und Assists gebucht hätten, als dies letztendlich der Fall war. Wir glauben deshalb nicht an eine Playoff-Qualifikation, wohl wissend, dass dies ein Irrtum sein kann, wenn sich in Ambri die Verletzungen für einmal nicht einstellen.

 

Coach: Kevin Constantine ( Head, USA , 53), Diego Scandella ( Ass, I/Ka, 48)

Ausländer: Maxim Noreau (V, CAN, 25), Zdenek Kutlak (V, SZE, 32), Richard Park (S, USA, 36), Jason Williams (S, CAN, 32)

Zuzüge: Richard Park (S, USA, 36, Pittsburgh Penguins / NHL), Jason Williams (S, CAN, 32, Pittsburgh Penguins) Alain Miéville (S, 26, Biel), Marc Reichert (S, 32, Bern), Tim Weber (S, 22, Langenthal), Marco Pedretti (S, 21, Ajoie)

Abgänge: Thomas Bäumle (SCL Tigers), Eric Westrum (?), Eric Landry (?), Martin Kariya (?), Alain Demuth (Rücktritt), Grégory Hofmann (Davos), Julian Walker (Servette), Ivan Incir (Ajoie), Trevor Meier (?)

 

Rapperswil-Jona Lakers

(Vorjahr 12. / 40 P / Ligaerhalt mit 4:1 Siegen im P-out Halbfinal gegen Servette)

 

Wie stark wird der Tabellenletzte der letzten beiden Saison in der kommenden Spielzeit sein? Genügen die getätigten Transfers, um vom Tabellenende weg zu kommen? Den Ausländern, welche das Team verlassen haben (mussten), wird wohl niemand nach weinen. Ersetzt wurden sie mit Spielern, die in Davos und in Zürich keinen Vertrag mehr erhielten, und einem aus der österreichischen Liga. Ganz so schwarz sehen wir die Sache jedoch nicht. Juraj Kolnik war in der Saison 2008/09 für Servette Liga Topscorer, und Robbie Earl wusste am Spengler Cup 2011 durchaus zu gefallen. Und da sind ja mit Duri Camichel, Sven Berger, Benjamin Winkler und Mauro Jörg auch noch neue Schweizer mit Talent. Somit dürfen wir trotz des Abgangs von wichtigen Spielern wie Reto Suri (zu Zug), und Jordi Murray (zu Lugano) gesamthaft gesehen festhalten, dass die Lakers zumindest im Angriff etwas stärker einzustufen sind als in der letzten Saison. Anders sieht es in der Abwehr aus. Mit David Aebischer kommt ein Torhüter mit einer wahrlich grossen Vergangenheit. Aebischer ist jedoch nicht mehr der grosse Torhüter vergangener Tage, und er hat den zu Lugano abgewanderten, starken Daniel Manzato zu ersetzen. Wären wir boshaft, so würden wir sagen: Rappi ersetzt im Tor einen, den Lugano unbedingt wollte, mit einem, den Lugano nicht mehr wollte. Ganz so boshaft wollen wir nicht sein, halten aber fest, dass es Lugano zwar gelang, den in der Saison 2010/11 endgültig nicht mehr genügenden Aebischer (mit einem Transfer gegen dessen Willen) durch den jungen Benjamin Conz zu ersetzen, nicht aber, den ehemaligen NHL-Goalie bei einem andern Schweizer Club unter zu bringen. Der Stanley Cup – Gewinner kann zwar immer noch ein guter Torhüter sein, aber er braucht vor sich eine erstklassige Verteidigung. Diese steht in Rapperswil nicht zur Verfügung. Die Frage ist auch, wie viele Niederlagen es in Rapperswil braucht, bis das Verlierer-Gen wieder zum Vorschein kommt.

 

Coach: Harry Rogenmoser (Head, CH, 44, bisher), Roland Schmid (Ass, CH, 39, bisher)

Ausländer: Derrick Walser (V, CAN, 34), Robbie Earl (S, USA, 27), Peter Sejna (S, SVK, 32), Juraj Kolnik (S, SVK, 31).

Zuzüge: David Aebischer (T, 34, St. John’s IceCaps / AHL), Peter Sejna (S, SVK, 32, Davos), Robbie Earl (S, USA, 27, Salzburg), Juraj Kolnik (S, SVK, 31, ZSC Lions), Duri Camichel (S, 30, Zug), Sven Berger (V, 24, Kloten), Benjamin Winkler (V, 35, Kloten), Mauro Jörg (S, 22, Lugano),

Abgänge: Daniel Manzato (Lugano), Stacy Roest (?), Brandon Reid (?), Pavel Brendl (?), Reto Suri (Zug), Jordy Murray (Lugano), Marco Maurer (ZSC Lions)