Punkte gegen Ambri und Kloten dringend gebraucht

Es droht die grosse Lücke

Servette am Donnerstag mit drei Punkten gegen Gotteron. Lausanne, Biel und Servette mit mit Siegen am Freitag: die letzten beiden Tage liefen nicht nach dem Gusto der SCL Tigers. Punkte sind deshalb dringennd gefordert.

News • • von Bruno Wüthrich

Die SCL Tigers treten an diesem Wochenende gegen den Tabellenvorletzten HC Ambri-Piotta und gegenn den Tabellenletzten EHC Kloten an. Doch wie wir wissen, liegen die Punkte gegen diese Gegner nicht auf dem Präsentierteller. Kloten hat beweisen, dass es die Langnauer schlagen kann. Ebenso Ambri. Die Leventiner sind trotz des aktuellen Ranges so etwas wie das Überraschungsteam der Saison.

So schnell kann es gehen. So schnell werden Partien schicksalshaft. Die Strichteams Lausanne, Genf und Biel proben den Aufstand. Sie sind dabei, vorwärts zu machen. Der EHC Biel hat seit dem Wechsel auf der Trainerposition von Mike McNamara zu Martin Steinegger noch keine einzige Partie verloren. Unter dem neuen (interimistischen?) Coach fuhren die Seeländer fünf Siege ein. Auch der HC Lausanne gewann vier seiner letzten fünf Spiele, holte dabei zwölf Punkte, und verlor nur gerade in Langnau. Auch Servette punktete fleissig, holte aus den letzten fünf Partien zehn Punkte. Ohne dass sie überhaupt gespielt haben, verschlechterte sich die Lage der SCL Tigers dramatisch. Sie liegen momental auf dem 10. Rang, weisen jedoch auf die Ränge 8 und 9 bereits fünf Punkte und auf das auf Rang 7 klassierte Biel neun Punkte Rückstand auf. Diese Lücke müssen sie heute gegen Ambri und morgen Sonntag gegen den EHC Kloten unbedingt schliessen. Das wird ein hartes Stück Arbeit.

Die Lage ist also ernst, aber keineswegs hoffnungslos. Denn auch die SCL Tigers zeigten zuletzt starke Leistungen. Auch sie holten aus den letzten fünf Spielen zehn Punkte, und gehören damit zu den Strichteams, die den Aufstand proben. Zudem sind Thomas Nüssli, Anton Gustafsson und Samuel Erni wieder fit und einsatzfähig. Am Sonntag in Kloten wird auch Stefan rüegsegger nach seiner Sperre wieder mittun können. Doch der Aufstand der Langnauer steht jetzt auf dem Prüfstand. Wird die Lücke nicht geschlossen, wird es schwierig.

Sportchef Jörg Reber sagt dazu: «Wir haben immer wichtige Wochenenden. Doch nach dem, was wir zuletzt gezeigt haben, bin ich zuversichtlich.» Doch er mahnt auch zur Vorsicht. «Ambri hat gestern verloren und steht ebenfalls unter Druck. Auch in der Leventina wird man sich für das heutige Spiel viel vornehmen. Wir sind deshalb für Ambri der Gegner, den es jetzt unbedingt zu schlagen gilt.»

 

 

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