So stark ist die Konkurrenz:

Heute: Der HC Genf-Servette

Schaffen es die SCL Tigers erneut in die Playoffs? Dafür müssen sie mindestens vier Mannschaften hinter sich lassen. Wir schauen genauer auf die Konkurrenz. Heute: Die HC Genf-Servette.

News • • von Bruno Wüthrich

etztjähriger Rang in der Qualifikation: 8

Abschneiden in Playoffs/Playouts: Niederlage im Playoff-Viertelfinal

Anzahl Punkte in der Qualifikation: 75 Punkte

Coach: Patrick Emond (CAN, 54, neu, Head), Louis Matte (CAN/SUI, 46, bisher, Assistent), Jan Cadieux (39, Assistent, neu)

Ausländer: Eric Fehr, (S, CAN, 33, neu), Henrik Tömmernes (V, SWE, 29, bisher), Tommy Wingels (S, USA, 31, bisher), Daniel Winnik (S, USA, 34, bisher)

Zuzüge: Patrick Emond (Headcoach, CAN, 54, Nachwuchsabteilung HC Genf-Servette), Eric Fehr (S, CAN, 33, Minnesota Wild/NHL), Roger Karrer (V, 21, ZSC Lions), Marco Miranda (S, 20, ZSC Lions), Simon Le Coultre (V, 19, Moncton Wildcats / QMJHL), Marco Maurer (V, 30, EHC Biel),

Abgänge: Chris McSorley (Headcoach, CAN, 57, General Manager HC Genf-Servette), Johan Fransson (V, SWE, 34, Leksand IF/SWE), Mauro Dufner (V, 23, Rapperswil-Jona Lakers), Daniel Vukovic (V, 33, Rapperseil-Jona Lakers), Cody Almond (S, 29, HC Lausanne), Goran Bezina (V, 39, HC Sierre), Kevin Romy (S, 34, Rücktritt)

Der HC Genf-Servette hat sich zum Ende der Qualifikation im vergangenen Frühling mit drei Siegen in Serie gerade noch über den Strich gehievt und sich für die Playoffs qualifiziert. Die Genfer lieferten sich danach gegen den SC Bern in eine Serie über sechs Spiele und verloren das letztlich entscheidende sechste Spiel erst nach 117:43 Minuten, was Schweizer-Rekord bedeutete. Nie zuvor hatte eine Partie in der Schweiz länger gedauert. Bereits Spiel 3 dieser Playoff-Serie hatte 96 Minuten gedauert, zudem gingen auch die zweite und die fünfte Partie in die Verlängerung. Dass die Genfer, die zuvor eine mässige Saison hingelegt hatten, diesen Endspurt hinlegen und den Qualifikationssieger und späteren Meister SC Bern derart fordern konnten, hatte viel mit Bandengeneral Chris McSorley zu tun. Und eben dieser steht in der kommenden Saison nicht mehr an der Genfer Bande. Servette verliert ausserdem mit Cody Almond (zu Lausanne) und Kevin Romy (Rücktritt) zwei Nationalstürmer sowie mit dem zwar in die Jahre gekommenen Goran Bezina (zu Sierre) einen unbestrittener Leader. Die Abgänge konnten nicht vollständig kompensiert werden. Da reicht auch der Zuzug von Eric Fehr aus der NHL nicht aus. Diesmal wird es nichts mit den Playoffs.

FANTIGER-Prognose: Rang 11

 

 

Rangliste
1.
2.    Lausanne HC
3.    ZSC Lions
4.
5.    EHC Biel
6.
7.
8.
9.
10.    HC Davos
11.    HC Genf-Servette
12.    Rapperswil-Jona Lakers