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Tigers-Boss Jakob: «Es wird einen Ruck geben»

von Daniel Gerber, Blick - Langnaus Feuerwehr ist ein Zweimann-Unternehmen: Köbi Kölliker und Alfred Bohren sollen den Ligaerhalt sichern. Jetzt spricht Tigers-Boss Peter Jakob.

Presse • • von Daniel Gerber

    Heute Morgen um zehn Uhr steht Peter Jakob vor die Mannschaft. Näher vorstellen muss er die beiden Hockey-Urgesteine nicht: Köbi Kölliker (Tiger-Aufstiegstrainer 1998) und Alfred Bohren (1976 Schweizer Meister mit den Tigers). Bohren war denn auch Köbis Wunschkandidat. Peter Jakob: «Köbi sagte, dass er jemanden braucht, mit dem er an Tisch sitzen und starten kann.» Einen der Umfeld und Spieler kennt.

     

    Bei einem klaren Sieg wäre der beurlaubte Alex Reinhard an der Bande geblieben. «Alex chrampfte gut.» Reinhard ist enttäuscht. Er glaubte, die Serie zu gewinnen. Jakob: «Aber wir mussten reagieren.» Auch wenn der Zeitpunkt natürlich immer falsch sei.

     

    Und die gewählten Personen? Zu verlieren hätten die beiden nichts. Die Spieler hätten den Personalwechsel gut aufgenommen. «Technische Sachen werden sie wohl nicht ändern, aber es wird einen Ruck geben. Sie probieren etwas aus.»

     

    Jakob spricht von einem Cocktail von Gründen, warum die Tigers überhaupt in diese Lage gekommen sind. Nicht eine einzelne Person sei schuldig. Schon Ende November sind die Tigers für die Playouts gesetzt. «Das ist nicht zu akzeptieren. Es muss bis ins neue Jahr hinein spannend sein. Keiner ist mit der Situation zufrieden.»

     

    Bis nach Mitternacht erhielt Jakob nach dem 1:2-Serien-Rückstand Online-Post. «Eine Kombination aus Leidenschaft und tiefer Sorge um den Klub.» Zu diesem Zeitpunkt reagierte die Führung bereits. An der ohnehin geplanten VR-Besprechung Minuten nach Spielschluss.

     

    Neben dem Eis ist die Organisation stabil. Jakob: «Es gibt keine Überraschung, wie jetzt in Ambri. Alles ist sicher.»

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