Über 2000 kamen zur Hauptprobe

Die Langnauer erschienen in grosser Zahl zum Testlauf in der komplett umgebauten Ilfishalle – und waren grösstenteils begeistert.

Presse • • von Der Bund, Ruedi Kunz

Sind die Langnauer derart eishockeyverrückt? Oder trieb sie die Neugierde ins Stadion? Oder war es, weil sie wissen wollten, wie die 15,4 Millionen Franken, die sie für die Sanierung der Ilfishalle bewilligt haben, verwendet wurden? Eine Mischung von allem könnte es gewesen sein, welche zu einem erstaunlichen Andrang führte am Mittwochabend. Die wenigsten der über 2000 Besucher interessierten sich ernsthaft für den Elite-Match Young Tigers - GCK Lions.

Eine gelungene Kombination von Alt und Neu

Die allermeisten waren gekommen, um sich ein Bild zu machen, wie sich die Ilfishalle im Innern präsentiert nach der Komplettsanierung. Sie staunten nicht schlecht, wie wenig sich an der Grundstruktur geändert hat, obwohl enorm viel erneuert wurde. Die markanten Holzbalken, die das neue Dach tragen, haben die gleiche Wölbung wie ihre Vorgänger. Die Holzverkleidung auf der Haupttribüne wurde belassen, die Tribüne hinter dem einen Tor ebenso. Tenor der Anwesenden: eine gelungene Kombination von Alt und Neu.

 

Der eindeutig grösste Eingriff ist der Anbau auf der Nordseite. Untergebracht in dem mehrstöckigen Gebäude sind unter anderem der neue Tigers-Saal und der VIP-Bereich, den die Langnauer Jakob-Galerie getauft haben. Im Tigers-Saal können 1500 Leute verköstigt werden; die Jakob-Galerie bietet 200 Personen Platz. Für den Anbau kommt die Firma von Tigers-Verwaltungsratspräsident Peter Jakob auf. Sie investiert 16,8 Millionen Franken. Die GLB stellte das Geld (1,6 Millionen) für die neue Tribüne auf der Ilfis-Seite zur Verfügung, die Fischer AG berappt den Videowürfel, die Kühni AG schliesslich kaufte das angrenzende Hutmacherhaus, in dem sich eine Bar und die Tigers-Geschäftsstelle befinden.

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